Dieser Browser ist veraltet. Bitte wechseln Sie zu einem anderen Browser, um unsere Website in vollem Umfang nutzen zu können.

Erfolgreiches Leuchtturm-Projekt

03.11.2018

Lithium-Ionen-Batterien „halten durch“ und liefern „Saft“ für die 2. Hubwagen-Generation

„Er läuft und läuft und läuft“, hieß es vor Jahren in einer deutschen Autowerbung. Das gilt auch für die 16 Lithium-Ionen-Batterien, die 2014 in die neuen Lagertechnikgeräte bei Fripa in Miltenberg eingebaut wurden. Heute, vier Jahre später, „laufen“ die Batterien nämlich immer noch; inzwischen allerdings in der zweiten Generation der Fahrzeuge. Während die 16 Hubwagen in der Papierfabrik nach 48 Monaten täglichem Rampenbetrieb verbraucht waren und durch neue ersetzt wurden, konnten die hochwertigen Batterien weiter verwendet werden und funktionieren in der neuen Flotte einwandfrei.

2014 bei der Übergabe der ersten 16 Lagertechnikgeräte mit neuer Lithium-Ionen-Technik.

Damit hat sich das Leuchtturm-Projekt der drei Firmen - Fripa Papierfabrik, Suffel und industrie automation Energiesysteme AG – bewährt und bezahlt gemacht. Denn die langlebigen Lithium- Ionen-Batterien laden nach wie vor schneller als herkömmliche Bleibatterien und sind absolut wartungsfrei. Beim Einbau in die 16 neuen Hubwagen waren erst 25 % bis 35 % der Systemkapazität genutzt.

1.000 Paletten mehr

Achim Kirchgäßner, der Leiter des Fertigwarenlagers bei Fripa, ist von der neuen Technologie überzeugt. Vor allem aufgrund der kurzen Ladezeit von weniger als zwei Stunden bei fast leerer Batterie. Das Laden ist einfach, Zwischenladungen sind jederzeit möglich. Damit ist eine hohe Verfügbarkeit der 11 Nieder- und fünf Hochhubwagen bei Fripa gewährleistet. Ein enormer Vorteil bei Verladezeiten rund um die Uhr und einem täglichen Umschlag von 4.500 Paletten. Inzwischen konnte die Anzahl der Paletten sogar auf 5.500 pro Tag gesteigert werden, so Armin Kirchgäßner.

In vier Jahren?

Die hochwertigen Lithium-Ionen-Batterien haben das Zeug dazu, auch die Nieder- und Hochhubwagen der 2. Generation bei Fripa zu überleben. Mehr dazu 2022!